Lokales Traumanetzwerk

Zertifizierung des Lokalen Traumazentrum am St. Josef Krankenhaus Engelskirchen

Die Unfallchirurgie des St. Josef-Krankenhauses Engelskirchen hat in den vergangenen Monaten in Abstimmung mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Anästhesie, der Chirurgie, der Inneren Medizin, der Ambulanz, der Röntgenabteilung, die Pflegedienstleitung sowie dem Rettungsdienst unter Leitung der Qualitätsmanagementbeauftragten des Krankenhauses ein Konzept für ein lokales Traumazentrum erarbeitet.

 

Nachdem bundesweit auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie Traumanetzwerke gegründet wurden, konnte nun auch im Oberbergischen Kreis nach dem Kreiskrankenhaus Gummersbach das St. Josef-Krankenhaus als zweites Krankenhaus im Kreis ein Konzept zur klinischen Versorgung von Traumapatienten fertig gestellt werden.

Das Konzept sieht vor, dass alle Abteilungen und Personen, die nach der Erstversorgung eines schwerverletzten Patienten durch den Rettungsdienst im Schockraum der Ambulanz die Versorgung nach definierten Kriterien und patientenorientierten Prioritäten durchführen.

Alle Abläufe in der Versorgung des Patienten sind aufeinander abgestimmt und verbindlich festgeschrieben. Damit ist gewährleistet, dass alle Beteiligten unter der Leitung eines Unfallchirurgen als Teamleader die bestmögliche notfallmedizinische  Versorgung eines schwerstverletzten Patienten sichern.

So ist bereits vor Eintreffen des Patienten eine Ankündigung über den Rettungsdienst oder den Notarzt erfolgt, damit das Schockraumteam bereits vorab informiert und vor Ort ist.

Dann erfolgen bereits parallel die Übergabe durch den Rettungsdienst und erste orientierende Untersuchungen, um lebensgefährliche Verletzungen zu identifizieren und ggf. sofort behandeln zu können, bevor eine notwendige Operation im Operationssaal durchgeführt wird.

Damit eine solch komplexe Organisation wie die eines Schockraumteams funktionsfähig arbeiten kann, waren viele Absprachen, Vorbereitungen, Schulungen und Investitionen sowie der Umbau des Schockraumes notwendig.

Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan um die Sicherheit schwerstverletzter Patienten zu gewähren und das St. Josef-Krankenhaus kompetent in der Krankenhauslandschaft des Oberbergischen Kreises zu positionieren.

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Lokales Traumazentrum

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Dr. Joseph Sabbagh
Chefarzt Unfallchirurgie