alttext
 

Gemeinsam mit dem Oberbergischen Kreis als Träger des Rettungsdienstes sind die Katholischen Kliniken Oberberg (KKO) für die notfallmedizinische Versorgung von rund 95.000 Menschen verantwortlich. Zwei von insgesamt elf Rettungswachen des Oberbergischen Kreises befinden sich am Herz-Jesu-Krankenhaus Lindlar und am St. Josef-Krankenhaus Engelskirchen. Engelskirchen ist zudem einer von fünf Notarztstandorten im Kreis.

Der Rettungsdienst der KKO versorgt die Bevölkerung von Engelskirchen und Lindlar und übernimmt somit die Notfallrettung und den Krankentransport für über 53.000 Menschen. Die Rettungswache Engelskirchen ist zusätzlich für die Notfallversorgung von 42.000 Einwohnern in den Randgebieten des Rheinisch-Bergischen Kreises und des Rhein-Sieg-Kreises mit den Gemeinden Much und Overath zuständig.

Rund 4.000 Mal im Jahr werden die Rettungsassistenten der Wachen zu Notfällen gerufen. In etwa 60 Prozent der Fälle sind sie wegen internistischer Notfälle wie Herzinfarkt oder Schlaganfall im Einsatz. Der Rest der Notrufe geht auf Unfälle vor allem im Sport- und Arbeitsbereich zurück.

Rund um die Uhr einsatzbereit
An beiden Standorten arbeiten 16 hauptamtliche Rettungsassistenten in der Notfallrettung sowie 16 Teilzeitbeschäftigte und Zivildienstleistende im Krankentransport. Zwanzig Notärzte aus dem zentralen Notarztpool machen die Teams komplett. Natürlich ist die Notfallrettung rund um die Uhr einsatzbereit. Für ihre Einsätze steht den Rettungswachen jeweils ein Rettungswagen sowie für die Krankentransporte im Tagesdienst ein Krankentransportwagen zur Verfügung; der Standort Engelskirchen verfügt außerdem über ein Notarzt-Einsatzfahrzeug.

Im Notfall nicht zögern
Der Rettungsdienst ist jederzeit über die Notrufnummer 112 erreichbar. Bürger sollten nicht zögern, ihn zu rufen, wenn ein Notfall eintritt oder auch nur der Verdacht eines Notfalls besteht. Denn: Jede Minute zählt und kann Leben retten!

Rettungswachen bilden auch aus
Die Rettungswachen der KKO sind nicht nur aus-, sondern auch fortbildungsberechtigt. Das ist wichtig, weil regelmäßige Weiterbildungen für Rettungsassistenten Pflicht sind. Um eine hohe Qualität im Rettungsdienst zu sichern, muss sich das gesamte Rettungsdienstpersonal jedes Jahr intensiv fortbilden.

Gut organisiert
Seit 1. Januar 2008 werden alle Notarztdienste des Oberbergischen Kreises aus einem zentralen Personalpool besetzt, auf den alle Notarztstandorte zugreifen können. Im Pool sind über zwanzig einsatzerfahrene Notärzte vertreten. Sie gehören allen notfallmedizinisch relevanten Disziplinen an wie der Inneren Medizin, der Anästhesie sowie der Unfall- und Allgemeinchirurgie. Der Pool befindet sich an der Rettungswache Engelskirchen.

 

Wachleiter :

Boris Hölscher
Lehrrettungsassistent
Tel.: (02263) / 81-2530

stellv. Wachleiter :

Gero Höck
Rettungsassistent
Tel.: (02263) / 81-2530 

Ärztliche Leitung :

Dr. med Ralf Mühlenhaus
Facharzt Chirurgie/Notfallmedizin
Tel.: (02263) / 81-2379